Ich bin Dina – das ist meine Geschichte ab 31. Januar 2013 im Handel

Norwegen, Mitte des 19. Jahrhunderts: Als Kind verursacht die kleine Dina einen Unfall, an dessen Folgen die Mutter stirbt. Später wächst sie, vom Vater vernachlässigt, unter der Obhut der Stallburschen ohne Schulbildung und emotionale Bindung fast alleine auf. Jahre später erhält Dina auf Drängen eines Freundes des Vaters einen Hauslehrer, der ihr durch die Musik einen Weg zu sich selbst eröffnet. Doch die unangepasste Dina gerät auch weiterhin mit ihrem Umfeld in Konflikt. Am Ende überwirft sie sich als reiche Witwe mit ihren Stiefsöhnen…

Die mitreißende Verfilmung des internationalen Bestsellers „Dinas bok“ / „Das Buch Dina“ von Herbjørg Wassmo lebt von den brillanten Darstellern Maria Bonnevie, Gérard Depardieu und Mads Mikkelsen. Das mehrfach preisgekrönte Drama stellt die traumatisierte Psyche eines Kindes/ Frau dar, die zeitlebens mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat und sich einem Leben voller Sehnsucht und Verlustangst stellen muss.

Dieser fesselnde Film besticht durch seine ausdrucksstarken Bilder in der gewaltigen Fjordkulisse Nordnorwegens und spielt in Reinsnes, Kjerringøy und den Lofoten.

„Ich bin Dina“ ist der dritte Spielfilm des dänischen Regisseurs Ole Bornedal, der durch den Thriller „Nightwatch“ den Sprung nach Hollywood schaffte.

 

„Die hinreißend erzählte Geschichte eines besonderen Kindes wurde in die wundervolle Kulisse der norwegischen Fjorde gesetzt, was dem Film, der optisch einfach nur verzaubert, ein wunderbares Surrounding verleiht. Gespielt wird ohne Ausnahme so lebensecht und mitreißend, wie kaum vorstellbar, so dass der Film nicht nur aufgrund des hervorragenden Drehbuches ein großes Publikum finden sollte. Das Aufgebot an großartigen Schauspielern mag da Nebensache sein.

Fazit: Bezaubernd ohne Ende.“

Movieman.de

 

28. Januar 2013 | FilmConfect // TAGS: | | | | | | | | | | | | | , //

EDITION CINEMA FRANCAIS – Der Loulou ab 18. Oktober auf DVD!

Der Loulou (Loulou, 1980)

In einer Vorstadtdisco lernt Nelly (Isabelle Huppert), eine junge bürgerliche Frau, den charmanten Herumtreiber Louis, genannt Loulou (Gérard Depardieu), kennen. In ihrer Beziehung zu André (Guy Marchand), einem gut situierten Besitzer einer Werbeagentur, findet sie keine Erfüllung. Der unbeschwerte Lebenskünstler Loulou dagegen war bereits im Gefängnis und hält sich mit Gelegenheitseinbrüchen über Wasser. Nelly ist fasziniert von dem unkonventionellen Typ, der ihre Sehnsüchte nach einem weniger spießigen Leben verkörpert. Sie verlässt André und stürzt sich in das Abenteuer. Doch alles ändert sich, als sie plötzlich schwanger ist und mit den sozialen Verhältnissen Loulous konfrontiert wird…

Das mitreißende Sozialdrama lebt von der Leistung seiner Darsteller, den Filmstars Gérard Depardieu („Das Schmuckstück“, „Cyrano von Bergerac“) und der jungen Isabelle Huppert („8 Frauen“, „Die Spitzenklöpplerin“). Die intensive Dreiecksgeschichte über Klassen- gegensätze wird von dem vielfach ausgezeichneten französischen Regisseur Maurice Pialat („Der Bulle von Paris”, „Die Sonne Satans“) lebensnah inszeniert. DER LOULOU wurde u.a. für drei Césars nominiert und lief im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Cannes. Der Film erscheint jetzt erstmalig in High Definition auf DVD und ist online auf www.filmconfect.de verfügbar.

11. September 2012 | FilmConfect // TAGS: | | | , //

EDITION CINEMA FRANCAIS Die Ausgebufften – erstmals in ungeschnittener Fassung ab 16. August auf DVD!

Die Ausgebufften (Les valseuses, 1974) Die beiden Freunde Jean-Claude (Gérard Depardieu) und Pierrot (Patrick Dewaere) verdienen ihren Lebensunterhalt mit Diebstählen und fahren mit geklauten Autos ziellos durch die Gegend. Ihr Liebesleben kennt dabei auch keine Langeweile. Neben der eigenartigen Beziehung zu Marie-Ange (Miou-Miou) lassen sie kein erotisches Abenteuer aus. Doch ihr Leben ändert sich abrupt, als sich Jeanne (Jeanne Moreau), eine weitere Eroberung, nach einem „Flotten Dreier“ erschießt. Als Mörder gesucht befinden sie sich plötzlich auf der Flucht vor der Polizei…

Der Debütspielfilm von Bertrand Blier ist ein Kult-Klassiker aus dem Frankreich der 1970er, der ein groteskes Bild der bürgerlichen Gesellschaft sowie des sinnentleerten Alltags einer Gruppe junger Erwachsener zeichnet. Berühmt-berüchtigt ist der Film vor allem durch die explizite Darstellung von Sexualität. Die Schauspieler Depardieu, Dewaere und Miou-Miou wurden mit ihrem Engagement über Nacht bekannt. In Nebenrollen spielen die französischen Filmstars Jeanne Moreau sowie Isabelle Huppert in einer ihrer ersten Rollen. Der Film war von 1987 bis 2012 in Deutschland indiziert und erscheint jetzt erstmalig als ungeschnittene Fassung auf DVD!

Weitere Titel ab 19. Juli auf DVD!

Marquise – Die Rolle ihres Lebens (Marquise, 1997) Die „Marquise“ (Sophie Marceau) – Tänzerin und Dirne – trifft im Frankreich des 17. Jahrhunderts auf den Theaterdirektor Molière (Bernard Giraudeau). Ihr Traum ist es, am Theater zu spielen, doch wird sie von Molière zunächst nur als Tänzerin eingesetzt. Erst als dessen Widersacher Racine (Lambert Wilson) ihr wahres Talent entdeckt, gelingt ihr der Durchbruch. Dies ist jedoch auch der Beginn einer dramatischen Dreiecksbeziehung…

Die opulent ausgestattete Historienkomödie erzählt die bewegende Geschichte der Marquise du Parc zu Zeiten Louis XIV. Eindrucksvoll realisiert von „Rote Küsse“-Regisseurin Véra Belmont und großartig gespielt von einer verzaubernden Sophie Marceau.

 

Eine Französische Frau (Une femme française, 1995) Kurz vor dem 2. Weltkrieg: Der Offizier Louis (Daniel Auteuil) und die wunderschöne Jeanne (Emmanuelle Béart) verlieben sich ineinander und heiraten. Doch schon bald wird Louis eingezogen und kehrt erst nach fünf Jahren von der Front zurück. Jeanne kann ihrem Mann während dieser Zeit nicht treu sein. Trotzdem bleibt Louis bei ihr, und sie gehen gemeinsam nach Berlin. Das Glück ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn Jeanne beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit dem jungen deutschen Offizier Mathias (Gabriel Barylli). Es kommt zum offenen Konflikt zwischen Louis und seinem Nebenbuhler …

Emmanuelle Béart („8 Frauen“, „Mission: Impossible”) verkörpert in diesem gefühlsbetonten Frauenportrait eine junge Französin, deren heftige Affären ihre Ehe mit dem Offizier Louis, gespielt von Daniel Auteuil („Caché”, „Die Bartholomäusnacht”), an den Rand des Scheiterns bringen. Régis Wargnier, Regisseur des Oscar®-prämierten Meisterwerks „Indochine“, gelang ein sensibles, hochklassiges Melodram mit Starbesetzung.

 

Eine Couch in New York (Un divan à New York, 1996) Gegensätze ziehen sich an, doch eigentlich wären sich Béatrice (Juliette Binoche) und Henry (William Hurt) nie begegnet – wäre da nicht der Wohnungstausch gewesen. Der Psychoanalytiker Henry braucht dringend eine Auszeit und via Zeitungsannonce tauscht er für einige Wochen seine Bleibe mit der chaotischen Pariser Tänzerin Béatrice. Henry bricht das Experiment Wohnungstausch jedoch vorzeitig ab und kehrt inkognito nach Hause zurück. Innerhalb kürzester Zeit erliegt er dem unwiderstehlichen Charme seiner französischen Wohnungstausch-Partnerin, welche noch nicht ahnt, mit wem sie es zu tun hat….

In dem Film glänzen die beiden Oscar®-prämierten Hauptdarsteller, Juliette Binoche und William Hurt. Die renommierte Regisseurin Chantal Akerman, die sonst eher bekannt dafür ist, kritische Fragen an die Gesellschaft zu stellen, beweist mit dieser Arbeit auch ihr Talent für eine schwungvolle Komödie.

 

 

12. Juli 2012 | FilmConfect // TAGS: | | | | | | | | | | | | | , //

EDITION CINEMA FRANCAIS – weitere Titel ab 15. Mai auf DVD!

 

DIE MASCHINE (La machine)

Doktor Lacroix (Gérard Depardieu) hat eine Maschine entwickelt, mit deren Hilfe er die Identitäten von Menschen vertauschen kann. In dem Serienkiller Zyto (Didier Bourdon) hat er das perfekte Versuchskaninchen gefunden. Doch als dieser mit Lacroix getauscht hat, weigert er sich, in den eigenen Körper zurückzukehren. Im Körper des Arztes verschafft sich der Triebmörder nun Zugang zu dessen Frau Marie (Nathalie Baye) und der Geliebten Marianne (Natalia Wörner), die alsbald in höchster Lebensgefahr schweben…

François Dupeyron („Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“) schuf mit DIE MASCHINE einen spannenden, düsteren Science Fiction-Thriller, in dem Gérard Depardieu eine großartige Performance liefert: Dr. Jekyll und Mr. Hyde treffen sich in der Neuzeit.

 

DER SCHLACHTER (Le boucher)

Auf einem sommerlichen Schulausflug macht die Lehrerin Hélène (Stéphane Audran) eine grauenhafte Entdeckung: Am Wegesrand findet sie eine Frauenleiche und direkt daneben jenes Feuerzeug, das sie kürzlich Popaul Thomas (Jean Yanne) geschenkt hat, einem Fleischer, den sie auf der Hochzeit eines Kollegen kennen gelernt hatte. Sie gerät in Panik: Ist der sympathische Schlachter jener grausame Frauenmörder, der seit geraumer Zeit gesucht wird?

DER SCHLACHTER ist wohl einer der bekanntesten Filme des französischen Kino- Altmeisters Claude Chabrol und beleuchtet einmal mehr sein Hauptthema: Die Abgründe, welche sich hinter einer wohlgeordneten bürgerlichen Fassade auftun. Ganz in Hitchcock’scher Tradition lässt Chabrol keinen Zweifel daran, wer der Mörder ist – vielmehr konzentriert er sich darauf, die Seele dieses „Monsters“ mitten unter uns, genauestens zu betrachten.

 

DAS WILDE SCHAF (Le mouton enragé)

Das Schaf in der Gestalt eines farblosen Bankangestellten (Jean-Luis Trintignant) wird von einem erfolglosen Schriftsteller (Jean-Pierre Cassel) mit allen Mitteln zu einem mächtigen und wohlhabenden Geschäftsmann aufgebaut. Dieser Weg führt allerdings durch die Betten einiger einflussreicher Damen. Die kühle Romy Schneider und die vitale Jane Birkin bilden nur zwei der weiblichen Hürden, die das Schaf in seinem Galopp zum Erfolg zu nehmen hat. Sehr witzig, aber leider teuflisch unmoralisch.

In DAS WILDE SCHAF ist neben den französischen Filmstars Jean-Louis Trintignant („Zwei Freundinnen”, „Ein Mann und eine Frau), Jane Birkin („Der Swimmingpool”, „Die Frau meines Lebens“), Jean-Pierre Cassel („Der Riss”, „Der diskrete Charme der Bourgeoisie”) auch eine reifere und verführerische Romy Schneider zu sehen. Regisseur Michel Deville, bekannt für provokante und tiefgründige Gesell- schaftssatiren und Komödien wie „Gefahr im Verzug” oder „Die Vorleserin”, hat aus der alten Geschichte von den Schafen und Wölfen nicht nur eine der un- gewöhnlichsten Komödie aller Zeiten gemacht, sondern auch einen Kinoerfolg in Frankreich gelandet.

 


20. April 2012 | FilmConfect // TAGS: | | | | | | , //

EDITION CINEMA FRANCAIS – ab 19. April auf DVD!

Die EDITION CINEMA FRANCAIS präsentiert außergewöhnliche Klassiker des französischen Kinos auf DVD. Französische Regielegenden und internationale Schauspielgrößen in atemberaubenden Thrillern, feinfühligen Dramen und provokanten Komödien: Bedeutende Filme der Nouvelle Vague wie DIE UNTREUE FRAU (La femme infidèle, 1969), DER SCHLACHTER (Le boucher, 1970) oder ZWEI FREUNDINNEN (Les biches, 1968) mit Stéphane Audran, Jean-Louis Trintignant, Michel Bouquet und Michel Duchaussoy repräsentieren Regielegende Claude Chabrol. Sein gleichzeitig kritischer Blick hinter die Kulissen der porträtierten Bourgeoisie verhalf dem Filmemacher zu Weltruhm. Ein weiterer großer Name, Claude Sautet, ist vertreten mit seinem Film MADO (1976), in dem Michel Piccoli die Hauptrolle spielt. Leinwandgröße Romy Schneider ist u.a. zu sehen in DAS WILDE SCHAF (Le mouton enragé, 1974) und in DIE UNSCHULDIGEN MIT DEN SCHMUTZIGEN HÄNDEN (Les innocents aux mains sales, 1975), ein Film, der ihr Image als facettenreiche Charakterdarstellerin weiter festigte.In dem viel beachteten Politthriller BAROCCO (Barocco, 1976) spielt Gérard Depardieu neben einer weiteren Grand Dame des französischen Kinos: Isabelle Adjani.Die ausgezeichneten Filme von Régis Wargnier, EINE FRANZöSISCHE FRAU (Une femme française, 1994) mit Emmanuelle Béart, Daniel Auteuil und Jean- Claude Brialy sowie DIE FRAU MEINES LEBENS (La femme de ma vie, 1986) mit Christophe Malavoy und Jane Birkin, präsentieren französisches Kino von seiner dramatischen Seite. Oscar®-Gewinnerin Juliette Binoche verzaubert den Zuschauer in Chantal Akermans EINE COUCH IN NEW YORK (Un divan à New York, 1996) und Sophie Marceau zeigt in MARQUISE-Die Rolle ihres Lebens (Marquise, 1997), dass sie zu den ganz großen Schauspielerinnen Frankreichs gehört. Provokante Komödien wie der Skandalfilm DIE AUSGEBUFFTEN (Les valseuses, 1974) mitGérard Depardieu oder DIE NOVIZINNEN (Les Novices, 1970) mit Brigitte Bardot runden die Edition ab.

Die EDITION CINEMA FRANCAIS startet mit den Titeln DIE FRAU MEINES LEBENS (La femme de ma vie, 1986) und DIE UNSCHULDIGEN MIT DEN SCHMUTZIGEN HÄNDEN (Les innocents aux mains sales, 1974) als hochwertige Mediabooks.

 

DIE FRAU MEINES LEBENS (La femme de ma vie)

Der gefeierte, jedoch alkoholkranke, Violinist Simon (Christophe Malavoy) bricht bei einem Konzert, das er zusammen mit seinen Freunden und seiner Frau Laura (Jane Birkin) organisiert hat, zusammen. Isoliert und verachtet flüchtet er sich weiter in die Sucht. Ein Rausch folgt auf den nächsten. In einem Bistro trifft er auf Pierre (Jean- Louis Trintignant), einen trockenen Alkoholiker. Auf dessen Anraten schließt sich Simon einer Therapiegruppe an. Er begreift, dass er sein Leben ganz neu ordnen muss. Pierre hilft ihm, seine Probleme anzugehen, bringt aber auch neue ins Spiel: Seine Frau Laura, die über Jahre versucht hat, ihren Mann zu einer Therapie zu bewegen, fühlt sich durch den plötzlichen Sinneswandel zurückgesetzt. Eifersüchtig verfolgt sie die wachsende Stärke ihres Mannes, dessen neuer Freund Pierre ihr dabei ebenfalls ein Dorn im Auge ist…

Lebensnahes, einfühlsames Drama, das unter die Haut geht. Der erstklassige Cast, Christophe Malavoy, Jane Birkin, Jean-Louis Trintignant und Dominique Blanc, wurde 1987 für dessen Arbeit in DIE FRAU MEINES LEBENS für den César nominiert. Der Film selber wurde mit dem César für das beste Erstlingswerk prämiert und erscheint jetzt in Deutschland erstmalig auf DVD!

 

DIE UNSCHULDIGEN MIT DEN SCHMUTZIGEN HÄNDEN (Les innocents aux mains sales)

Die schöne Julie (Romy Schneider) lebt mit ihrem bedeutend älteren Mann Louis (Rod Steiger) in einer luxuriösen Villa in St. Tropez. Doch sie hat ihn und seine zynische Art satt und so schmiedet sie mit ihrem jungen Liebhaber Jeff (Paolo Giusti) einen perfiden Mordkomplott: Sie will Louis beseitigen und mit dessen Vermögen ein neues Leben beginnen. Es soll aussehen wie ein Unfall, doch der Plan geht schief. Plötzlich taucht der Totgesagte wieder auf…

Romy Schneider in ihrer einzigen Performance unter der Regie von Regielegende Claude Chabrol. Mit dieser Hauptrolle gelang es ihr, sich weiter als facettenreiche Charakterdarstellerin zu etablieren. Als Femme Fatale par excellence brilliert sie in diesem raffinierten, düsteren Psychothriller mit einigen unerwarteten Wendungen…


15. März 2012 | FilmConfect // TAGS: | | | | | | | | | | | | | | | | | | | , //

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